25.08.2011

Hybrid-Technik

Hybrid-Autos: Trotz positivem Umweltimage ist der Marktanteil immer noch äußerst niedrig


Die Hybrid-Technik ist heutzutage fast jedem Autofahrer ein Begriff, sie gilt als umweltfreundlich und kraftstoffsparend, aber auch als teuer. Und obwohl ca. 2 Drittel den Kauf eines Hybrid-Autos grundsätzlich in Erwägung ziehen, hat sich der Marktanteil dieser Technik seit 2005 kaum erhöht.

TEMA-Q hat 276 Autofahrer in Deutschland nach ihrer Meinung zum Thema Hybrid-Technik befragt. Ähnliche Befragungen hat TEMA-Q bereits in den Vorjahren durchgeführt, sodass auch eine Betrachtung der zeitlichen Entwicklung möglich ist.

Bekanntheit
Die Bekanntheit der Hybridtechnik war bis 2006 mit ca. 30 % noch eher gering, ist dann aber bis 2008 sprunghaft angestiegen und ist seitdem fast jedem Autofahrer zumindest dem Namen nach bekannt. (aktuell: 94 %, vgl.. Folie 3).

Meinungsbild
Hybridfahrzeuge gelten bei den Autofahrern wie schon in den vergangenen Jahren besonders für den Stadtverkehr geeignet, als umweltfreundlich und kraftstoffsparend. Mangelnder Fahrspaß und die hohen Kosten dämpfen jedoch die Begeisterung der Befragten an der Hybrid- Technik (vgl. Folie 4).

Kauferwägung
Auf die Frage, ob sie beim nächsten Autokauf ein Hybrid-Fahrzeug in Erwägung ziehen werden, antworteten 63 % der Befragten mit "ja" oder "vielleicht". Diese Quote war von 2005 bis 2008 deutlich angestiegen und ist seitdem konstant.

Marktanteile
Trotz der mittlerweile sehr hohen Bekanntheit und dem als hoch einzuschätzenden Interesse an der Hybrid-Technik sind die tatsächlich realisierten Marktanteile nach wie vor gering. So hat sich der Anteil 2010 im Vergleich zu den Vorjahren zwar deutlich erhöht, liegt aber nach wie vor deutlich unter einem Prozent.

Der geringe Marktanteil ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass nach wie vor nur wenige Modelle mit Hybridtechnik verfügbar sind. Für die nahe Zukunft sind jedoch diverse neue Hybrid-Modelle angekündigt. Man darf gespannt sein, ob sich dann die Hybrid-Technik am Markt durchsetzen wird oder ob sie weiterhin ein Nischenprodukt bleibt.
Martin Plötz, Nadine Barkowski-Hahne

 

 

TEMA-Q_TdM_08-11_Hybrid-Technik.pdf276 K


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